Unsere Herbstwanderung am 27.10.2018
zu den Kluckensteinen bei Vicht

Herbstwanderung 27.10.2018

 

„Kluckensteine, was und wo ist das?“
Mit dieser Frage trafen sich am Samstag 19 Männer und Frauen sowie eine Hündin, um dies auf unserer Wanderung zu erfahren.

Vom Wanderparkplatz Nähe Vichter Landhaus ging es bei schönem Wetter in den Wald hinein. Dort folgten wir einem Waldweg, der uns oft in Sichtweite an den Ort Vicht vorbei führte. Der Weg führte entlang eines Mischwaldes. Auf der anderen Seite des Weges sahen wir Wiesen und Weiden, auf denen wir Pferde, Kühe und Ziegen bewundern konnten. Immer wieder kam jedoch die Frage auf: „Wo sind denn nun die Steine“. Doch bevor wir dort ankamen, führte uns Toni Peters noch ein Stück durch das Dorf Vicht. Dort machten wir dann an einem Haus eine interessante Entdeckung: Hier standen jede Menge Kakteen. Große Kakteen, die auch schon anfingen zu blühen. Dort hatte wohl jemand einen grünen Daumen.
Nach 1 ½ Stunden kamen wir dann zu den Kluckensteinen. Toni Peters erklärte uns: Die Kluckensteine sind ein Naturdenkmal am südöstlichen Rand des zu Stolberg gehörenden Ortes Vicht. Sie sind Teil eines Felsbandes, das sich von Vicht über Roggenläger, die Orte Friesenrath und Schmithof bis ins belgische Eupen erstreckt. Die Kluckensteine haben Felsennaden, die einen bis zu acht Meter hoch sind. Sie bestehen aus Vichter Konglomerat, Steine die circa 390 Millionen Jahren alt sind.
Der Ursprung des Namens Kluckensteine ist umstritten. Es wird diskutiert, ob die Ähnlichkeit einiger Steine mit Glucken ausschlaggebend für den Namen sein könnte. Alternativ wäre es möglich, dass Glockenstein, der an die Zeit der Vichter Eisenindustrie erinnert, für die Namenswahl verantwortlich ist.
Sicher ist, dass die Kluckensteine früher als Steinbruch genutzt wurden, da sich das feuerfeste Material als Isolationsmaterial bei der Eisenverarbeitung eignete.
Am höchsten Punkt der Kluckensteine findet man heute ein Metallkreuz. Es sollte als Symbol des Friedens verstanden werden.
Nachdem wir uns ausgiebig dort umgesehen hatten, ging es weiter. Nun kam, für einen Sportverein genau richtig, ein sportlicher Abstieg. Der Rückweg führte uns durch den Wald am Ortsrand von Vicht zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Als Abschluss der schönen Wanderung machten wir noch Halt in Mausbach, wo wir uns wieder stärken konnten und noch einmal alles Revue passieren ließen.
Alle waren sich einig, man braucht nicht allzu weit zu fahren, um unbekannte Gegenden zu erkunden.

Eine Bildergalerie dazu gbt es hier...